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Mario Kart ist der Klassiker und hat viele Fans auf den Nintendo Spielkonsolen, egal ob GameBoy, SNES oder andere Nintendo Spielkonsolen. Und da die Rechte exklusiv bei Nintendo liegen, ist es logisch, dass das Spiel auch nur für diese erscheint. Ebenfalls logisch ist, dass viele Entwickler versuchen auf diesen Zug mit aufzuspringen und eigene, ähnliche Spiele für andere Plattformen zu entwickeln. So geschehen bei Cocoto Kart Racer Mobile. Anfangs für GBA entwickelt, verhalf Tetraedge dem Spiel auf Windows Mobile Geräte. Und nun liegt es vor uns. Eines vorab; In der Nintendo Presse erntete das Spiel unterschiedliche Kritik, da es im Vergleich zu ähnlichen Spielen relativ mäßig abschnitt. Auf dem Pocket PC liegt uns kein Vergleich vor, deshalb gehen wir unvoreinbenommen von fremden Meinungsverschiedenheiten in diesen Testbericht. 
Die Installation verläuft problemlos, auch auf Windows Mobile 5 Geräten und nach einigen Minuten ist das Spiel auf Speicherkarte. Startet man anschließend das Spiel, muss man eine kleine Ladezeit, übrigens auch die Einzige, in Kauf nehmen. Wahrscheinlich müssen die Texturen ins RAM geladen werden, damit im späteren Verlauf auf sie sofort zugegriffen werden kann. Anschließend erscheint ein Menü, welches den Spieler vor die Wahl der Sprache stellt - und ja, Deutsch ist eine der Sprachen, die zur Verfügung steht. Und die Übersetzung ist gar nicht mal so schlecht, was wahrscheinlich daran liegt, dass es ein GBA Port ist, der auf dem europäischen Markt verkauft worden ist. Hat man nun die Sprache ausgewählt, befindet man sich in dem eigentlichen Spielmenü, welches dem Spieler folgende Optionen bietet: Meisterschaft, Einzelrennen und Optionen - das sind die wichtigsten Menüpunkte. Auf den Rest braucht nicht eingegangen zu werden. Die Übersetzung ist nicht perfekt, aber für das Spiel völlig ausreichend. Am Anfang stehen acht verschiedene Fahrer und vier Meisterschaften zur Verfügung, wobei das wiederrum in drei Schwierigkeitsstufen untetteilt werden kann. Im Einzelrennen stehen 15 Strecken zur Verfügung, bei denen die Schwierigkeits ebenfalls zunimmt. Schafft man den Meisterschaftsmodus, so kann man bis zu vier zusätzliche Fahrer freischalten. 
Hat man die Meisterschaft begonnen, so wählt man zunächst die Schwierigkeitsstufe aus, danach den Pokal und danach einen der Fahrer. Dann kann es auch losgehen. Die Ladezeit ist sehr gering, sodass man direkt am Start steht und auf den Startschuß wartet. Gesteuert wird mit den Hardware Tasten, sprich Fünf-Wege Pad und Soft-Tasten. Die Soft-Tasten lassen sich in den Optionen einstellen, sodass die ganze Steuerung auf sie verlegt werden kann. Die Steuerung ist intuitiv und man findet sich schnell zurecht. Befindet man sich nun im Rennen, so sieht man auf dem Bildschirm das Rennen, die Position anhand von Portaits der Charaktere und die Gesamtrennzeit, außerdem die Runde. Eine Streckenkarte gibt es leider nicht. Die Grafik ist durchaus annehmlich für einen Pocket PC. Leider sieht der Hintergrund wie eine Fototapete aus, was den doch positiven Eindruck der Grafik täuscht. Da das Spiel nicht hochauflösend, sprich VGA ist, sieht man besonders an den Strecken grobe Pixel. Am Streckendesign selbst gibt es nicht viel auszusetzen. Dem Spieler werden fünf Welten geboten und die Strecken orientieren sich daran, legedlich der Verlauf variiert. Die Charaktermodelle sind vergleichsweise gut modelliert. Auch der Sound ist nicht schlecht gelungen und kann angelassen werden. Die Soundeffekte sind Genretypisch mit viel Mickey-Mousing ausgearbeitet und unterstreichen die Aktionen. Des Weiteren gibt es wie bei Mario Kart auch hier verschiedene Extras mit denen man die Gegner verlangsamen und abschießen kann. 
Die Steuerung, bzw. das Fahrverhalten ist dagegen miserabel. Man hat kein Gefühl in der Lenkung, wobei dies bei vielen Genrekollegen auftaucht, in diesem Fall aber extrem. Wie bereits erwähnt gewöhnt man sich jedoch schnell daran. Dank den Einzelrennen und der Meisterschaft die mindestens vier Mal durchzuspielen gilt, um alle Charaktere freizuspielen, ist der Wiederspielwert hoch. Das Spiel ist auf gar keinen Fall ein Must-have Titel, jedoch ein würdiger Vertreter des Funracers auf dem Pocket PC. Leider gibt es keine Alternative dazu, sodass dieser Titel die derzeitige Referenz ist. Fazit: Langliebiger Fahrspaß mit Mankos in Grafik und Steuerung. 
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