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Alle vier Jahre versammeln sich Millionen von Menschen vor den Fernsehbildschirmen, um die Olympiade zu verfolgen und ihre Athleten anzufeuern. AIM hat sich der Herausforderung gestellt und liefert nun ein grafisch hochwertiges Sportspiel für den Pocket PC. In diesem Testbericht wollen wir herausfinden, ob das Spiel mehr als eine nette Grafik zu bieten hat. 
Der Umfang des Spiels ist eigentlich sehr eingeschränkt, denn dem Spieler stehen nur fünf der fast hundert Disziplinen zur Verfügung. Dazu gehören: Weitsprung, Tontaubenschießen, 200m Sprint, Gewichtheben und 2000m Rudern. Alle Disziplinen können entweder im Einzelwettbewerb oder nacheinander in einer Meisterschaft bestritten werden. Bei der Meisterschaft sucht man sich dabei seine Nationalität aus ung gibt seinen Namen ein. Dann kann es auch schon losgehen. Bei der Meisterschaft werden dem Spieler Richtwerte vorgegeben, die eingehalten werden, um in die nächste Runde zu kommen. Scheitert man daran, muss man den kompletten Wettbewerb neu starten. Das ist sehr frustierend, denn das Spiel verfügt über keine Speicherfunktion. So iann es schon mal vorkommen, dass man die letzte Disziplin nicht schafft und alles von vorne machen darf. Bei Einzelwettbewerben kann man für die großen Meisterschaften üben, denn nur dort werden neue Rekorde eingerechnet. 
Grafisch ist das Spiel, trotz der QVGA Auflösung, auf einem hohen Niveau. Besonders die Spielermodelle sind schön in 3D gehalten und bewegen sich flüssig über den Bildschirm. Zwar wurde kein Motion Capturing eingesetzt, jedoch wirkt das Spiel sehr realitischnund hat von den Bewegungsabläufen ungefähr den Stand von FIFA 2002. Im Gegensatz zum Spieler wirken die Hintergründe eher trist und einfallslos. Die Zuschauer kleben genauso wie das grüne, grüne Gras als BMP Datei einfach im Hintergrund. 
Auch der Sound des Spiels ist eher Mitteklasse. Im Menü gibt es Musik, im Spiel selbst nur Geräusche, was eigentlich sinnvoll erscheint. Nun ist es aber so, dass die Geräusche sehr durch den Pocket PC verfälscht werden und dadurch sehr synthetisch klingen. Konsequenterweise will man diesen nicht unbedingt lauschen und viel wichtiger - sie nerven auch die Mitmenschen. Allein aus sozialen Gründen würde sich empfehlen das Spiel entweder mit Kopfhörerern zu spielen oder die Geräusche ganz abzuschalten.  
Beim Spiel selbst müssen wir ganz deutliche Grenzen ziehen, denn zwischen der Langzeitmotivation und dem tatsächlichen Spielspaß klafft ein Lücke, die größer nicht sein könnte. Einerseits bereiten die Spiele wirklich großes Vergnügen, jedoch lässt die Langzeitmotivation bereits nach wenig, so ungefähr fünf Stunden nach, sodass das Spiel entweder in der Ecke landet oder einfach anstaubt. Für kurze Pausen wie zum Beispiel Wartezimmer Aufenthalte oder Bahnfahrten ist das Spiel bestens geeignet. 
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