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Tom Cooper Girders PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von animelover   
Thursday, 13 April 2006



Es gibt ja einige Spiele die regelrecht süchtig machen. Die bekanntesten sind wohl unumstritten Tetris, Pong oder BreakOut. Es gibt auch unzählige Klone dieser Spiele, manche wurden gut umgesetzt und von den anderen wollen wir lieber nicht reden. Alle haben auch eins gemeinsam: sie haben den Weg auf den PocketPC geschafft und nun reiht sich ein weiterer Klassiker dazu ein, der es schaffte uns für Stunden hinter den PC zu klemmen. Die Rede ist von BridgeBuilder, einem recht fordernden Spiel bei dem es das Ziel ist, möglichst stabile Brücken für einen Zug zu bauen. SmartMobileGames hat vermutlich die zahlreichen Aufrufe erhört und eben jenes BridgeBuilder als Girders für den PocketPC herausgebracht (auch in unserem Shop erhältlich).



Grafik:


Wer das Original kennt und liebt, dem könnte Girders wesentlich besser gefallen denn wie auf den Screenshots zu sehen, haben sich die Entwickler bei der Darstellung richtig Mühe gegeben. Der simulierte Zug sieht richtig gut aus und ist keine simple Anreihung von Quadern mehr. Die Beanspruchung der einzelnen Stahlbalken innerhalb der Konstruktion ist klar zu erkennen und auch die Hintergrundgrafik ist recht ansprechend, man erkennt klare Berge oder auch mal hier und da eine kleine Siedlung. Für ein paar Schmunzler dürften sicherlich die kleinen Pixelhaie im Fluss, die Pixelvögel am Himmel oder die Pixel-Passagiere im Zug sorgen. Doch trotz all der kleinen Details ist die Grafik nicht mehr allzu zeitgemäß. Da es jedoch keinerlei Konkurrenten in diesem Genre gibt, ist das relativ schnuppe.



Hier gibt es von mir 17 von 20 erreichbaren Punkten.


Sound:


Sound, na ja. In den Optionen kann man zwar die Lautstärke der Musik und Effekte einstellen, Musik habe ich jedenfalls nur in den Menüs hören können. Aber es ist auch gut so, meiner Meinung. Besonders in den letzteren Levels könnte eine wie auch immer ausgeartete Musik beim stark konzentrierten Denken eher stören.


 


Die Effekte hören sich schön an, man erkennt das zwitschern von Vögeln, das Schnaufen der Dampflokomotive, das rattern des Zuges während seiner Fahrt über die Brücke oder auch das metallische Scheppern wenn die Brückenkonstruktion des Spielers in sich zusammen bricht. Zwinkernd


Hier gibt es von mir 4 von 10 erreichbaren Punkten.



Ach ja, und Beifall beim Bestehen des Levels gibt es auch noch. ^^


Gameplay:


Die Steuerung ist kaum einfacher zu halten. Man platziert die Brückenelemente, entfernt und verschiebt sie mit dem Stylus. Die Hardwarebuttons haben keinerlei Funktionen in dem Spiel, ich wüsste auch nicht welche sie haben sollten.


Des weiteren gibt es drei Zoomstufen: die höchste Zoomstufe eignet sich besonders gut, um Schwachstellen in seiner Konstruktion zu finden falls sie einstürzen sollte. Die mittlerste eignet sich ganz gut zum beobachten und die höchste ist sehr praktisch um sich einen guten Überblick über das zu überbrückende Gebiet zu verschaffen.



Im Pausemenü hat man die Möglichkeit sein aktuelle Konstruktion zu speichern, einen anderen Spielstand zu laden, das Spiel zu verlassen und zurück ins Spiel zu wechseln.


Mit einem Klick auf den Button „Test“ wird schlieslich der Zug auf große Fahrt ins Ungewissene geschickt (Bridges-Modi) oder es weht ein starker Wind einem um die Ohren (Towers-Modi).


Hier gibt es von mir 36 von 40 erreichbaren Punkten.



Langzeitmotivation:


Wer einmal dem Spiel verfallen ist (oh je, ich bin erwischt ^^), der hört so schnell nicht wieder auf und versucht in jeder freien Minute (oder während eines langweiligen Meetings/Unterrichts) das Level zu schaffen. Wem die „öde“ Bauerei von Brücken nicht mehr gefällt, der kann sich auch als Turmbaumeister versuchen. Im Prinzip ist es genau das gleiche wie beim Brücken-bauen, nur das hier Türme in die Höhe wachsen sollen. Aber auch das kann auf die Dauer für ungeduldige Naturen langweilig werden, ein weiterer Modus hätte hier sehr geholfen.


Hier gibt es von mir 27 von 30 erreichbaren Punkten.



Fazit:


Eine, aus meiner Sicht, mehr als gelungene Umsetzung eines PC-Klassikers für den PocketPC. Wenn man viel Geduld aufbringen kann und wer sich schon immer mal als Ingeneur/Konstrukteur versuchen wollte, der bekommt mit Girders eine Menge Spaß und Herausforderungen. Jedoch hätte der ein oder andere Spielmodi zusätzlich noch mehr Spaß gebracht, so reicht es aber immerhin zu einem guten Ergebnis zu 84 von 100 Punkten.


 


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