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Runrabbit Jungle Animal Rescue Party PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von The14given   
Thursday, 13 April 2006

Party Party

Lange nicht gefeiert? Oder wieder verkatert aufgewacht? Parties gehören woll zum Alltag von jedem von uns, oder gehörten mal dazu. Doch die Tiere im Dschungel machen Ihre Party auf eine uns sehr gewöhnungsbedürftige Art. Sie verstecken sich hinter gleich aussehenden Säulen und warten darauf von uns gefunden zu werden. Auch ein spaßiger Zeitvertreib - nicht nur für sie, sondern auch für uns. 


Jungle Animal Rescue Party, so der Name des Symbian UIQ Spiels aus dem kalten Finnland. In diesem Logik-Spiel geht es darum die Tiere, die sich hinter gleich aussehenden Statuen verstecken ausfindig zu machen, damit sie sich freuen. Das Spielprinzip ist banal und phänomenal. Darum ist es schnell erklärt und obwohl es einfach ist, macht es höllisch Spaß. So, nun zum Spielprinzip selbst . Der Spieler hat insgesamt fünf verschiedene Tierarten, die gefunden werden sollen. Diese verstecken sich hinter gleich aussehenden Säulen. In jedem Level wird dem Spieler vorgegeben wieviele Tiere es zu finden gibt, ggf. wird die Tierart mit angegeben. Findet man diese nicht, so hat man das Level verloren. Mit jedem Level nimmt die Schwierigkeit zu, denn die Anzahl der Statuen nimmt zu und die Anzahl der Züge nimmt ab. Jetzt werdet Ihr euch wohl fragen: "Wozu Züge?" - Nun die Erklärung ist ganz einfach. Das Spiel funktioniert so ähnlich wie Mastermind mit einem Hauch von Memory. Dabei markiert ser Spieler je nach Level zwei bis vier Statuen und beendet seinen Zug. Nun werden ihm oben die Tiere, die sich dahinter verstecken angezeigt, die Reihenfolge wird jedoch nicht verraten. Der Spieler muss sich nun ein logisches System ausdenken, mit dem er mit drr höchsten Wahrscheinlichkeit die meisten Treffer erzielt. Wem diese Erklärung zu kurz erscheint, der kann die Regeln im Spiel nachlesen und das zugehörige Tutorial durchspielen. Positiv zu vermerken, ist die deutsche Übersetzung, die zwar nicht perfekt ist, ihren Zweck aber gut erfüllt. Hier merkt man deutlich, dass die deutsche Klientel im PDA Segment immer mehr an Bedeutung gewinnt.



Die Grafik ist in den 36 Levels, die in zwölf Blöcke à drei Levels eingeteilt ist, durchgehend gleich. Sie nutzt den kompletten Bildschirm aus, was nicht bei allen Spielen ausgenutzt wird. Im Gegensatz zu den Levels sind die Tiere sehr knuffig gestaltet. Die Entwickler haben viel Liebe in diese Texturen gesteckt. So können sich die weiblichen Spieler ein: "Oh, wie süß!", nicht verkneifen. Auch die Musik ist durchaus gelungen. Ein typischer Jungle-Beat untermalt das Spiel. In der Bahn mag er nervend klingen, im Stillen ist er jedoch sehr amüsant.



Das Spiel macht definitiv Spaß. Je länger man, je länger man hineinversinkt, desto besser kommt es einem vor. So ist es ganz und gar kein Wunder, wenn man darin für einige Zeit versinkt und nur mit Glück seine Station nicht verpasst. Leider scheint das Spiel nicht bei jedem Telefonat sich zu unterbrechen, sondern unterdrückt dieses. Macht man jedoch die Klappe des Telefons zu, so schließt sich auch das Spiel komplett. Last but not least sollten wir erwähnen, dass es keine richtige Speicherfunktion gibt. Man muss schon drei Levels beenden, damit eine Autospeicherung stattfindet. Verlässt man das Spiel vorzeitig, so bleibt nur der Stand der letzten Speicherung.



Auf jeden Fall ist das Spiel jeden Cent, von dem doch recht günstigen sieben Euro wert. Die Entwickler haben sich ins Zeug gelegt und eine Droge für den Gadget-Fanatiker entwickelt, die keine physische, aber eine psychische Abhängigkeit nach sich zieht.



Fazit: Oh wie süüüüß! Kann ich auch mal?

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