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| Immer wieder Spiele, auf Dauer kann das nicht gut gehen! In diesem Testbericht gehen wir ein bisschen fremd, um euch zu zeigen, dass auch der Mac sehr freundlich mit einem Pocket PC umgehen kann. Seit dem Umstieg auf Mac OS X im August mussten wir feststellen, dass Active Sync ein schlagkräftiges Argument für den PC in Verbindung mit dem Pocket PC gewesen ist. Synchronisation mit Outlook, Installation etc. pp. |  |
(Für Bildinformationen bitte den Mauszeiger auf die einzelnen Bilder halten) Doch Mac OS X Benutzer dürfen nicht verzweifeln. Obwohl das eingebaute iSync überhaupt keine Windows Mobile Geräte unterstützt, gibt es eine Drittlösung für Mac OS X, sodass Windows Mobile Nutzer nicht auf ihren treuen Begleiter verzichten müssen. Hierbei handelt es sich um das Programm von Mark / S pace Inc. namens Missing Sync. Ein schönes Wortspiel nebenbei, sprich eine Mischung aus dem bekannten Missing Link und Active Sync. Aber man weiß ja, dass Mac OS X Entwickler Künstler sind, die Windows Entwickler aber eher Handwerker. Was das Programm kann und was es nicht kann, werden wir jetzt erläutern.  Kommen wir nun zu dem Funktionsumfang des Programms. Bekanntlich gibt es Microsoft Office in einer Mac Variante, die auch ein Mail-Programm à la Outlook enthält, jedoch Entourage heißt. Von den Funktionen her ist es jedoch vergleichbar, sogar umfangreicher. Jetzt werden alle fragen wie denn die Kompatibilität zwischen Missing Sync, Entourage und dem Pocket PC ist. Diese ist eingebaut, erfüllt jedoch nicht alle Wünsche des Umsteigers. Es werden Notizen, Kalendereinträge, und Kontakte unterstützt. Was fehlt? Genau! Die E-Mails. Tatsächlich werden E-Mails nicht synchronisiert, das ist wirklich schade, denn das war eines der wichtigsten Features von Active Sync in Verbindung mit Outlook. Ansonsten geht das Synchronisieren problemlos von statten. Komischerweise gibt es auch hier das Problem mit den doppelten Einträgen, aber nur auf dem Pocket PC, wenn man mit zwei verschiedenen Rechnern synchronisiert. Bevor es jedoch mit der Synchronisation anfangen kann, muss das *.dmg-Image gemountet (eingelesen) werden und das Programm installiert werden. Anschließend wird der Benutzer dazu aufgefordert, den Rechner neu zu starten. Nach dem Neustart erblickt der Benutzer dann ein neues Logo im Finder. Schließt man nun den Pocket PC an, so versucht dieser eine Verbindung herzustellen – davor kaum vorstellbar. Das ist aber nicht alles, bei der ersten Verbindung wird automatisch eine Datei auf den Pocket PC übertragen, die ab sofort den Zugriff auf diesen erlaubt. Jetzt kann installiert, synchronisiert und Dateien können getauscht werden.  Des Weiteren ist es möglich einige weitere Dinge zu synchronisieren. Bei Active Sync besteht eine solche Möglichkeit nicht. So baut Missing Sync eine Brücke zwischen den standardmäßig in Mac OS X enthaltenen iLife-Programmen wie iPhoto, iTunes, iCal, Kontakten etc. und dem Pocket PC. Nun kann der Benutzer seine Archive von dem Rechner mit dem Pocket PC / Smartphone synchronisieren. Microsoft hingegen unterstützt lediglich die Synchronisation der Musikdateien, die in dem Windows Media Player enthalten sind. Schade ist, dass die in iTunes gekauften Stücke, die dann mit dem DRM von Apple ausgestattet sind und nur auf dem hauseigenen iPod laufen, sich partout weigern auf dem Pocket PC zu laufen. Warum sollten sie das auch? Schließlich macht es die Konkurrenz aus dem Hause Microsoft kaum besser. Oder hat schon jemand eine *.WMA Datei mit DRM auf dem Mac zum laufen bekommen – ist wohl mehr oder weniger eine rhetorische Frage, oder? Mit selbst gerippten CDs im MP3 Format klappt dies problemlos und geht zügig über das USB-Kabel, schließlich unterstützen beide Geräte USB 2.0.  Nun, werfen wir unseren Blick auf die Installation von Programmen. Auch hier kann man ruhig vorwegnehmen, dass *.exe Dateien, also Dateien, die über einen eigenen Installer unter Windows verfügen, sich nicht so einfach auf dem Pocket PC nicht installieren lassen. Warum? – Die Frage ist einfach zu beantworten, Mac OS X unterstützt dieses Programm bekanntlich nicht. Was übrig bleibt, sind die *.CAB Dateien und diese führen sich natürlich erst auf dem Gerät selbst aus oder aber man entpackt die Installationsdateien der Hersteller mittels File Juicer und kopiert die darin enthaltene *.CAB-Datei wie oben beschrieben auf den Pocket PC. Hat man erstmal eine Datei angewählt, die installiert werden soll, so wird sie zügig auf das Gerät übertragen und installiert. Markant: Missing Sync verfügt über einen eigenen Shop, der einen Großteil der Astraware Spiele als *.CAB-Dateien anbietet, die sofort installiert werden können.   Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Pocket PC ähnlich wie ActiveSync als Laufwerk zu aktivieren, so hat man dann Zugriff auf das komplette Dateisystem und das mit dem Finder! Ansonsten bräuchte man Softick CardExport II, welches auch nur den Zugriff auf die Speicherkarte ermöglicht – hier steht jedoch auch das beschreibbare ROM (ein Paradoxon, denn ROM heißt ja Read-only-Memory) frei zur Verfügung. Was wir sehr vermissten, ist eine Screenshot Funktion. Freilich besitzt das Active Sync auch nicht, aber Windows bietet ja andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel den SOTI Pocket Controller. Und wenn man schon ca. 30,-€ zahlt, dann erwartet man auch ein bisschen mehr Funktionen, als von einem kostenlosen Programm, welches von Microsoft und für Microsoft geschrieben wurde. Und Pocket mac? Nun das ist eine andere Geschichte, die mit Missing Sync nur wenig zu tun hat. Bekanntlich unterstützt Pocket mac bis heute kein Windows Mobile 5 und ist somit mit dem grossteil der aktuellen Geräte nicht kompatibel. Wer jedoch ein Windows Mobile 2003 SE oder früher besitzt, der sollte dieses Programm ebenfalls ausprobieren. Es ist sicherlich eine elegantere Integration in das schon von Hause aus gegebene iSync und lässt sich ebenfalls mit der iLife Suite synchronisieren. Diesem Programm werden wir uns dann im nächsten Testbericht widmen. Was jedermann jedoch noch beachten sollte, ist dass weder Missing Sync, noch Pocket Mac sich miteinander vertragen, sodass sich der Benutzer zwangsweise entschieden muss. Fazit: Wer ein Windows Mobile 5 Gerät besitzt, der wird dem Programm nicht ausweichen müssen. Vor allem, wenn man einen Power PC als Arbeitsgerät einsetzt. Denn Windows scheidet dann aus, auch Virtual PC kann Active Sync nicht so gut bringen, wie es Missing Sync nativ unter Mac OS X tut. Leider wird die Mail Synchronisation nicht unterstützt, was sehr schmerzlich ist, vor allem weil nicht nur unsere Redaktion viele Mails bekommt, sondern auch ein Geschäftsmann gerade darauf angewiesen ist. Dann kann man gleich auf Push-Mail setzen. Dafür spricht jedoch die nahezu perfekte Integration der iLife Suite, was Microsoft mit Active Sync auf Windows nicht annährend schafft. Vielleicht bringt das Sync Center unter Vista mehr, jedoch wird nicht sofort jeder Benutzer auf Vista setzen und Active Sync bleibt das einzige Programm für Windows XP und früher. Alternativen: Eine Alternative ist sicherlich Pocket mac, welches aber preislich sich in demselben Segment bewegt und dazu kein Windows Mobile 5 unterstützt. Eine weitere Alternative wäre auch das Ausführen von Active Sync unter Parallels, mit der neusten Beta ist dies möglich, und dank dem Coherence Modus integriert sich das Fenster direkt in Mac OS X, jedoch ist man weiterhin auf Outlook und zusätzlich auf eine Virtual Machine angewiesen. Außerdem schauen die Power PC User dann in die Röhre. Zuguterletzt bleibt auch für ebendiese Benutzer die native BootCamp Lösung mit Windows XP oder Vista, Outlook und Active Sync. Wir danken pdassi.de und David Kaiser für die Bereitstellung eines Testexemplars Zu kaufen gibt es das Programm in unserem Shop von Pdassi für 37,25€ . Es ist auch eine dreitägige Demo auf der Herstellerseite verfügbar.
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