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"Aus Faulheit haben wir unsere Pocket PC Screenshots für den Testbericht benutzt. Der Spielinhalt ist aber trotzdem gleich." Arvale ist ein Fantasy-Rollenspiel der PDA-Softwareschmiede PDAMill. In Arvale geht es um einen königlichen Gärtner, der dazu auserkoren wurde, einen Drachen zu töten. Aber diese Story wird sich noch einige Male wenden, aber hier wird nicht gespoilt.  
Zuerst zur Technik: Die Grafik ist Topdown. Man sieht seinen Helden aus der Vogelperspektive. Die Grafik wirkt comicartig, ist jedoch nicht übertrieben und trägt einen Großteil zur Atmosphäre bei. Es gibt viele liebevolle Einzelheiten, wie etwa Skelette in der Wüste (und in Dungeons) oder die wohl zu jedem RPG gehörenden Fässer. Der einzige subjektive Negativpunkt an der Grafik sind für mich die Manga-artig aussehenden Personen mit teilweise recht unüblichen Haarfarben. Manchmal baut sich (zumindest auf meinem TX) die Grafik langsamer auf, als ich laufe, so dass einige Teile des Bildschirms schwarz bleiben. Leider gibt es manchmal Probleme mit der Kollisionsabfrage, so dass man manchmal zweimal probieren muss, um aus einem Level zum nächsten zu kommen. Das Spiel: Der Held hat erstmal 3 Attribute: Strength (wird mit Waffen gebraucht), Dexterity (Verteidigung) und Knowledge (wird gebraucht zum Zaubern). Pro Levelaufstieg kann man einen Punkt auf eines dieser 3 Attribute verteilen. Daneben gibt es noch die Werte Resistance, Defense und HP, diese sollten sich wohl alle selbst erklären.  
Man zaubert in Arvale auch nur mit Scrolls oder Zauberstäben. Man kann jede Waffe oder Zauberstab eine bestimmte Anzahl von Angriffen benutzen (meist 30mal). Danach ist diese Verbraucht und man braucht eine Neu. Genauso verhält es sich auch mit Rüstungen und Schilden (Zählweise pro Kampf) und Tränken. Die Kämpfe laufen in Arvale rundenbasiert ab: Man wählt seinen Angriff aus, greift an und danach ist der Gegner dran. Für die Kämpfe wird in einen Extra-Bildschirm geschaltet, in dem man seinen Helden und den Gegner von der Seite sieht. Ist der Kampf beendet, bekommt man XP und Geld oder ein Item. Bei den Kämpfen ist mir aufgefallen, dass der Unterschied Waffe/Magie recht unausbalanciert ist: Ich habe am Ende nur noch Magie benutzt, da diese wesentlich mehr Schaden machte.  
Der Schwierigkeitsgrad ist alles in allem sehr fair und ausgewogen, jeder Kampf sollte schaffbar sein. Man sollte aber natürlich immer ein paar Heiltränke einstecken haben. Fazit: Arvale ist ein Rollenspiel für jeden Rollenspielfan und jeden, der gerne und lange unterhalten wird. Auch alle, die gerne am PDA eBooks lesen, sollten auf dieses Spiel einen Blick werfen, denn die Story ist spannend mit vielen unerwarteten Wendungen. Man sollte sich unbedingt die Gespräche alle durchlesen, denn in diesen findet sich nicht nur so mancher Hinweis sondern auch viel Witz und Anspielungen. Die Item-Namen hätten etwas spannender sein können und es gibt nicht so viel an seinem Charakter zu entwickeln wie von PC-RPGs gewohnt. 
Extra für euch: Ein echter Palm OS Screenshot, das Spiel unterstützt auch HiRes+ Alles in allem eine lohnenswerte Investition, die das Spiel vor allem durch die dichte Story (die teilweise von etwas vielen Kämpfen begleitet ist) und die lange Spieldauer bezahlt macht. Einer der klaren Must-Haves auf meinem Palm neben Bejeweled (jaja, die Freundin). 

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