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Eurosoft ClayGun PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von The14given   
Sunday, 14 January 2007
Und noch ein Testbericht, welcher mehr als ein halbes Jahr in dem Regal lag und verstaubte. Irgendwann im April habe ich Eurosoft angeschrieben, ob es möglich sein Claygun zu bekommen. Kurz darauf flatterte die Lizenz ein, doch die Enttäuschung kam sofort. Während die Demo auf dem Dell Axim x50v lief, weigerte sich das Spiel sich zu installieren, also kam es auf den iPAQ 3950 und wurde nun endlich von uns auf Herz und Nieren getestet.


Bilquelle: Clickgamer.com
Bei Claygun handelt es sich wie bei SkyForce um einen Horizontalshooter. Mit einem von vier Charakteren zieht ihr in den Kampf. Die Story ist nicht schlecht und kann auch hier kurz erwähnt werden. Professor Ishmael Moriarty entwickelt im Jahr 2007 eine Maschine, welche ermöglicht Träume von Menschen in Energie umzuwandeln. Es hat jedoch eine Nebenwirkung, es unterscheidet nicht zwischen schönen Träumen und Albträumen. Zunächst probierte es der Professor an Tieren aus, doch dann nahm er im geheimen ein seinen Neffen an sich und führte die Experimente mit ihm durch. Doch eines Tages läuft das Experiment schief, der Professor wird verrückt und sein Neffe kann nun seine Träume zur Materie werden lassen. Im Jahr 2027 hat Hugo die Weltherrschaft übernommen und jagt mit seinen Schurken seinen verrückten Onkel. Dabei erträumte er sich die Wunderwaffe ClayGun. Vier mutige Helden machen sich auf den Weg, um die Gefahr abzuwehren.

ClayGun ist ein Punktebasiertes Spiel, welches darauf abzielt am ende der sechs Verfügbaren Levels die maximale Punktzahl zu erreichen. Dabei stehen vier verschiedene Charaktere, die sich durch Geschwindigkeit, Panzerung und Schusskraft unterscheiden zur Verfügung.

Das Spiel ist, obwohl die Firma Eurosoft heißt, im Mangastil gehalten und wird jeden Fan diesen Genres sicherlich auf Anhieb mitreißen, ansonsten fällt es eher unter die Kategorie: künstlerische Freiheit.

Grafisch gesehen kann das Spiel locker mit SkyForce mithalten, man verzeihe uns diesen Vergleich, jedoch ist SkyForce eines der besten Spiele dieses Genres. Die Grafik ist bunt und die Gegner abwechslungsreich. Sobald es in ein Gefecht geht, und das ist fast immer der Fall, dann bekommt man auch die bunten Waffen zu sehen und es herrscht ein regelrechtes Chaos auf dem Bildschirm, denn man sieht dann Laser, Patronen, Raketen etc. quer durch den Bildschirm fliegen. Man muss aufpassen, dass man den Überblick nicht verliert. Wie üblich in diesem Genre gibt es diverse Power-Ups, wie zum Beispiel die SmartBomb, die im Notfall den kompletten Bildschirm von den Gegnern befreit. Bis auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad ist es aushaltbar und man kommt gegen die Gegnermassen an, im letzten Schwierigkeitsgrad ist jedoch echt eine Ballerorgie angesagt. Man muss echt gut sein, um alles zu meistern. Als Belohnung bekommt der Spieler am Ende der sechs Levels eine schöne Endsequenz im Manga-Stil.

Auch der Sound ist einfach nur überzeugend. Mehr als diesen Satz kann man dazu nicht verlieren, denn es gibt weder etwas zu bemängeln, noch hinzuzufügen. Es passt einfach. Auch die Steuerung ist sehr gut umgesetzt und sehr einfach zu erlernen.

Letztendlich kann man sagen, dass das Spiel sehr gelungen ist. Es ist eine tolle Grafik, ein super Sound und es macht einen großen Spaß, sich durch die Gegnermengen zu ballern, um so die größte Punktzahl zu erzielen. Hinzu kommt, dass man dazu animiert wird das Spiel mehrmals durchzuspielen, denn es gibt ja vier verschiedene Endsequenzen, die einen zum Schluss locken. Es stellt ganz und gar eine gute, wenn nicht sogar sehr gute, Alternative zu SkyForce dar.

Zu gutem Schluss möchten wir uns bei Gleb von Eurosoft dafür entschuldigen, dass der Testbericht so lange gebraucht hat. Jedoch hatte das private Leben einige Tücken, die die Arbeit bei Pocketgaming einschränkten. Danke für die aufgebrachte Geduld.



Zu kaufen bei Clickgamer.com für 7,70€












Bilquelle: Clickgamer.com

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Letzte Aktualisierung ( Sunday, 14 January 2007 )
 
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