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Bei Claygun
handelt es sich wie bei SkyForce um einen
Horizontalshooter. Mit einem von vier Charakteren zieht ihr in den
Kampf. Die Story ist nicht schlecht und kann auch hier kurz
erwähnt werden. Professor Ishmael Moriarty entwickelt im Jahr
2007 eine Maschine, welche ermöglicht Träume von
Menschen in Energie umzuwandeln. Es hat jedoch eine Nebenwirkung, es
unterscheidet nicht zwischen schönen Träumen und
Albträumen. Zunächst probierte es der Professor an
Tieren aus, doch dann nahm er im geheimen ein seinen Neffen an sich und
führte die Experimente mit ihm durch. Doch eines Tages
läuft das Experiment schief, der Professor wird
verrückt und sein Neffe kann nun seine Träume zur
Materie werden lassen. Im Jahr 2027 hat Hugo die Weltherrschaft
übernommen und jagt mit seinen Schurken seinen
verrückten Onkel. Dabei erträumte er sich die
Wunderwaffe ClayGun. Vier mutige Helden machen sich auf den Weg, um die
Gefahr abzuwehren.
ClayGun ist ein Punktebasiertes Spiel, welches darauf abzielt am ende
der sechs Verfügbaren Levels die maximale Punktzahl zu
erreichen. Dabei stehen vier verschiedene Charaktere, die sich durch
Geschwindigkeit, Panzerung und Schusskraft unterscheiden zur
Verfügung.
Das Spiel ist, obwohl die Firma Eurosoft heißt, im Mangastil
gehalten und wird jeden Fan diesen Genres sicherlich auf Anhieb
mitreißen, ansonsten fällt es eher unter die
Kategorie: künstlerische Freiheit.
Grafisch gesehen kann das Spiel locker mit SkyForce mithalten, man
verzeihe uns diesen Vergleich, jedoch ist SkyForce eines der besten
Spiele dieses Genres. Die Grafik ist bunt und die Gegner
abwechslungsreich. Sobald es in ein Gefecht geht, und das ist fast
immer der Fall, dann bekommt man auch die bunten Waffen zu sehen und es
herrscht ein regelrechtes Chaos auf dem Bildschirm, denn man sieht dann
Laser, Patronen, Raketen etc. quer durch den Bildschirm fliegen. Man
muss aufpassen, dass man den Überblick nicht verliert. Wie
üblich in diesem Genre gibt es diverse Power-Ups, wie zum
Beispiel die SmartBomb, die im Notfall den kompletten Bildschirm von
den Gegnern befreit. Bis auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad ist
es aushaltbar und man kommt gegen die Gegnermassen an, im letzten
Schwierigkeitsgrad ist jedoch echt eine Ballerorgie angesagt. Man muss
echt gut sein, um alles zu meistern. Als Belohnung bekommt der Spieler
am Ende der sechs Levels eine schöne Endsequenz im Manga-Stil.
Auch der Sound ist einfach nur überzeugend. Mehr als diesen
Satz kann man dazu nicht verlieren, denn es gibt weder etwas zu
bemängeln, noch hinzuzufügen. Es passt einfach. Auch
die Steuerung ist sehr gut umgesetzt und sehr einfach zu erlernen.
Letztendlich kann man sagen, dass das Spiel sehr gelungen ist. Es ist
eine tolle Grafik, ein super Sound und es macht einen großen
Spaß, sich durch die Gegnermengen zu ballern, um so die
größte Punktzahl zu erzielen. Hinzu kommt, dass man
dazu animiert wird das Spiel mehrmals durchzuspielen, denn es gibt ja
vier verschiedene Endsequenzen, die einen zum Schluss locken. Es stellt
ganz und gar eine gute, wenn nicht sogar sehr gute, Alternative zu
SkyForce dar.
Zu gutem Schluss
möchten wir uns bei Gleb von Eurosoft
dafür entschuldigen, dass der Testbericht so lange gebraucht
hat. Jedoch hatte das private Leben einige Tücken, die die
Arbeit bei Pocketgaming einschränkten. Danke für die
aufgebrachte Geduld.
Zu
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Bilquelle: Clickgamer.com
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