
Das Spiel lässt sich problemlos auf jedem Pocket PC installieren und läuft genauso stabil egal welche Konfiguration dieser hat. So lief es auf unseren iPAQs 1930 und 3950, sowie dem Dell Axim x50v. Leider unterstützt das Spiel kein VGA, sodass das Spiel auf dem Dell Axim x50v mit Hilfe von Pixeldoubling von QVGA auf VGA hochgerechnet wurde, doch auch dieser Aufwand, den der Prozessor leisten muss, zwingt den Pocket PC nicht in die Knie. Das Spiel läuft weiterhin flüssig. Die Grafik sieht, obwohl es „nur“ QVGA ist, faszinierend aus. Die Landschaft, auf der auch Objekte wie Häuser, Radaranlagen etc. Diese sehen zwar ein bisschen eckig aus, jedoch ist die Grafik durchaus mit dem Flight Simulator 95 vergleichbar, obwohl das Spiel nicht diesen großen Umfang hat. Die Grafik sieht auf den Pocket PC aus wie ein Benchmark – also eine Vorführung der möglichen Grafikleistung des Pocket PCs. Und diese Grafik wird auch ohne Beschleuniger präsentiert.

Doch der Rest des Spiels ist eher enttäuschend. Weder der Sound, noch die Spieltiefe können uns so überzeugen wie es die Grafik tat. Kommen wir zuerst zur Steuerung. Diese ist ganz und gar nicht gut, sondern eher schlecht, wenn nicht sogar miserabel – leider. Gesteuert wird nämlich mit den Eingabetasten des Gerätes, wobei jede Taste belegt ist. Auch die Aufnahmetaste, die bei den Pocket PCs seitlich liegt ist belegt und man muss den so genannten „Affengriff“ anwenden muss, um so an die gewünschte Funktion dranzukommen. Auch eine Rekonfiguration der Tasten ist nicht möglich, was den Spieler in eine missliche Lage versetzt. Die Einbindung des Touchscreens hätte sicherlich eine bessere Steuerung zur Folge.

Auch die Spieltiefe hat wohl unter den großen Anstrengungen für eine phänomenale Grafik gelitten und fiel gnadenlos dem beliebten Rotstift der Programmierer, der viel zu oft seine Anwendung findet. Es gibt zwar Zahlreiche Missionen, diese sind aber sehr ähnlich. So besteht die Aufgabe des Spielers entweder daraus ein feindliches Gebäude zu zerstören oder einen feindlichen Flieger zu eliminieren. Und so geht es durch alle Missionen hindurch. Nicht ganz so dramatisch sieht es beim Sound aus, welcher doch noch gut gelungen ist und ein paar satte Effekte liefert, aber eher eintönig bleibt.
Das Spiel sah anfangs viel versprechend aus, zumal es uns mit einer bombastischen Grafik übertölpelte. Der rest stellte sich im Verlauf eher als marginal aus. Wir erinnerten uns wieder einmal an den Spruch „Außen hui, Innen pfui!“ Man könnte das Spiel locker als ein Benchmark oder eine grafische Spielerei durchgehen lassen. Für ein vollkommenes Spiel ist der Rest ist einfach zu flach. Wer dennoch Genrefan ist, sollte wie jeder andere auch zur Demo greifen und sich überzeugen lassen.

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