
Wer Zuma oder Podz gespielt hat, der wird das Spielprinzip kennen. Da auf diesem Bereich seit langer Zeit nichts Neues erschien und Astrawares Portierung von Luxor auf sich warten lässt, kommt dieses Spiel gerade gelegen für alle die etwas für Zwischendurch suchen. Wer das Spielprinzip noch nicht kennt, dem werden wir hier und jetzt einen kurzen Überblick zu verschaffen – hoffentlich mit Erfolg! Es geht darum bunte Bälle, die in einer Reihe gerollt kommen aufzulösen und so Punkte zu sammeln. Dazu bekommt ihr immer einen Ball einer Farbe den ihr mit eurem Pod in die rollende Schecke schießt. Kommen drei oder mehr Bälle einer Farbe zusammen, so lösen sie sich auf, kommen so wieder drei oder mehr Bälle einer Farbe zusammen, so ergibt das eine Combo. Die Bälle laufen so lange bis eine Leiste, die sich unten füllt vollkommen gefüllt ist. Dieses Spielprinzip werden wir euch in unserem speziellen „Luxor-Klon Roundup“ erklären, welches noch in den nächsten Tagen erscheinen wird. Dort vergleichen wir dann alle verfügbaren Luxor Klone.
Das Ziel dieses Spiels ist weniger einen Highscore zu erreichen, sondern die 100 Levels zu schaffen. Aus diesem Grund gibt es auch keine Highscore Tabelle. Eine Story gibt es auch nicht, das ist auch nicht verwunderlich, denn wer braucht bei einem Arcade Spiel eine Story.

Die Grafik überzeugt im Spiel in allen Hinsichten, sowohl auf QVGA, als auch VGA Geräten. Sie ist ein Augenschmaus und bereitet jedem Spiele eine Freude. Im Vergleich zu den Mitkonkurrenten Zuma und Podz! ist das Spiel eine Liga höher. Auch auf älteren PDAs, wie zum Beispiel dem iPAQ 1930 mit lediglich 203MHz läuft das Spiel problemlos. Auch auf dem Dell Axim x50v mit Windows Mobile 2003 tauchen keine Ruckler oder Grafikfehler auf. Das einzige, was bei der ganzen Grafikpracht auffällt, ist der sehr hohe Akkuverbrauch. So schafft es das Spiel einen voll aufgeladenen 1100mAh Akku innerhalb von eineinhalb Stunden komplett zu entladen. Dabei läuft der Pocket PC noch nicht einmal mit voller Geschwindigkeit. Wer auf seinen Pocket PC im Beruf angewiesen ist, sollte also sparsam mit dem Akku umgehen, sonst verpasst man die eine oder andere wichtige Email.

Auch die Musikuntermalung passt bestens zu dem Spiel. Und wer seine Mitmenschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln, trotz schöner Musik nicht belästigen will, sollte auf jeden Fall zu einem Headset greifen, denn spielt man Lautlos, verpasst man einen Teil des ganzen Spielspaßes. Und da das Spiel nicht nur einfach zu erlernen ist, sondern auch sehr viel Spaß macht, wird man feststellen, dass man sehr bald abhängig wird. Das kann auch mal wie bereits erwähnt schlechte Auswirkungen auf den Akku haben. Das schöne ist auch die sehr einfache Bedienung, di den Touchscreen zu hundert Prozent ausnutzt. Man hat mit dem Bildschirm komplett die Steuerung in der Hand und braucht keine zusätzlichen Tasten.
Zum Schluss kann man ohne Reue behaupten, dass das Spiel eine sehr gelungene Umsetzung des bekannten Luxor Prinzips ist und jeder mit diesem Spiel glücklich sein wird. Wie es im vergleich zu den anderen Spielen abschneidet, werden wir in einem zusätzlichen Roundup präsentieren. Zumindest steht fest, dass das Spiel die Spitze übernimmt.
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