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Pocketmoregames Enslave PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von The14given   
Sunday, 02 July 2006

Was passiert, wenn die Erde überfüllt ist? Wo sollen all die Milliarden Menschen leben? Wie für jedes andere Lebewesen, gilt es neue Lebensräume zu erschließen. Und da sind Menschen ja wahre Meister drin, siehe einfach unsere Menschheitsgeschichte an. Und wie auch auf der Erde, wo einem immer wieder andere Völker in die Quere kommen, so auch im Universum. Dort sind es aber immer wieder diese ekligen Aliens. Diese haben diverse Planeten, die wir angezielt haben, besetzt und wollen dieses nicht einfach so hergeben. Darum wollen die Menschen nun diese erobern.

 

 

 

 

Genau hier fängt Enslave an. Nach einer kurzen Ladezeit und einem für Pocket PC Verhältnisse einmaligen Video befindet Ihr euch im Hauptmenü. Dort kann nun ein neues Spiel angewählt werden. Dabei wählt man zwischen einer Galaxie und dem Schwierigkeitsgrad. Je nachdem, ob man eine große oder kleine Galaxie und was für ein Schwierigkeitsgrad man wählt, werden am Ende Punkte vergeben. 50%-200% von den erreichten Punkten kann man dann am Ende bekommen. Hat man nun alles ausgewählt, so kann das eigentliche Spiel losgehen. Nach einer kurzen Ladezeit, diese ist nötig, da jedes Universum neu generiert wird, kann es losgehen.

Eroberungen und sonstiger Spaß

Ein Raumschiff taucht nun auf und man kann einen der Planeten versuchen zu erobern. Die Planeten werden dabei mit einem bis zehn Sternen bewertet, was der Schwierigkeit auf dem Planeten entspricht. An zehn Sterne sollte man nicht ran, denn der anfängliche Bot ist zu schwach dafür. Habt Ihr einen Planeten angewählt, so könnt ihr auf diesem landen und die Eroberung kann beginnen. Euer Eroberungsbot positioniert sich in der Mitte des Bildschirms und Ihr könnt schießen. Die Gegner kommen von überall und nun gilt es den Levelbalken zu füllen. Erst wenn Ihr 80% oder mehr Gegner, das unterscheidet sich von Planet zu Planet, "erlegt" habt, habt Ihr den Level gemeistert. Doch dies ist leichter gesagt als getan. Bei der Ballerorgie fallen diverse Boni herunter. Diese können entweder verbesserte Waffensysteme oder Schilder. Hat man einen Planeten gemeistert, so kassiert man erstmal sehr viel Geld, für welches man wiederum neue, bessere Bots für Eroberungen und bessere Waffensysteme für das Raumschiff kauft. Denn auch im Weltraum begegnet man feindlichen Raumschiffen, die einen abzuschießen versuchen, aber auch diversen Händlern. Das schlimmste ist aber wenn man einen Bot verliert und nicht genug Geld für einen neuen hat, denn dann muss man wirklich ran und gegnerische Schiffe abschießen, was nicht wirklich einfach ist und auch vergleichsweise wenig Geld bringt.

Grafisches Prachtfeuerwerk

Grafisch rangiert das Spiel auf höchstem Niveau, nicht nur das die Texturen einmalig aussehen, auch die einzelnen Raumschiffe im Weltall und auf den Planeten selbst sehen sehr gut aus. Dabei sollte man jedoch einen Pocket PC haben, der mit solchen Anforderungen zurechtkommt. Der Hersteller empfiehlt zwar mindestens 400MHz, aber auch auf unserem iPAQ 1930 mit einen vergleichsweise wenigen 203 Samsung MHz kommt mit dem Spiel problemlos zurecht. Ruckler und Grafikfehler blieben zum Glück erspart. Auch die Sounduntermalung ist bei diesem Spiel nicht unterschätzen. So etwas hat man in der Pocket PC Spieleszene schon lange nicht mehr gehört. Manche haben sogar den Versuch unternommen die Dateien zu extrahieren, um sich die Soundtracks als einzelne MP3s anzuhören. Dies ist auch gelungen, wie man einigen Tutorials aus dem Internet entnehmen kann.

Touch it!

Der Touchscreen erweist sich bei diesem Spiel als tragendes Organ. Alles, aber wirklich alles wird damit gesteuert. Egal, ob Weltall oder Planet, gesteuert wird mit Touchscreen und ein paar Knöpfen - und das klappt auf Anhieb.

 

Spielspaß und Spielfrust

Liegen bei diesem Spiel sehr nah bei einander. Oft sind die Gegner auf dem Planeten zu stark und man ist direkt seinen ersten Bot los. Dann muss man wieder ballern, um so an Geld zu kommen. Das wiederum führt zu Spielspaß und einen sehr lang motivieren kann. Dank der Speicherfunktion kann man auch zwischendurch Pause machen. Das Spiel bietet mindestens 20 Stunden Spielspaß - das hängt vor allem von der gewählten Galaxie und der Schwierigkeitsstufe ab. Aber es motiviert immer wieder das Spiel auf ein Neues durchzuspielen.

Fazit

Das Spiel ist eindeutig das Beste, was die Pocket PC Spieleindustrie in den letzten Jahren gesehen hat und rangiert als eine Referenz unter allen Genres. Sowohl grafisch, als auch spielerisch platziert sich das Spiel ganz oben. Das Spiel ist jedoch definitiv nichts für Gelegenheitsspieler, denn in fünf Minuten auf der Haltestelle schafft man keinen Planeten. Für den angebotenen Preis, heißt es auch für Genre-Fremde: "Must-Have, Must-Play"

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