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Jeder kennt
Lemmings, das Spiel, in dem die nicht sehr intelligenten Figuren ohne die Hilfe
des Spieler schnell ins Verderben gehen.
Das Prinzip stammt zwar aus dem letzten Jahrtausend, eine gute Umsetzung macht
aus allem was. So muss man auch hier die
Figuren – in diesem Fall Höhlenmenschen – vor dem sicheren Tod bewahren und ins
Ziel lenken. Wie gut diese Umsetzung des Klassikers auf dem Pocket PC gelungen
ist, wird hier getestet.

Nach der
auch unter WM5 problemlosen Installation (bei Pocket PC 2002 braucht man ein
.NET Compact Framework von Microsoft) startet der Höhlenmenschenchef das Spiel
und erblickt nach kürzester Zeit ein einfaches, hübsch-dezent gestaltetes Menü.
Es stehen einige Optionen zur Verfügung: man kann spielen, freigeschaltete
(falls man soweit ist) Levels auswählen, sich das Impressum angucken, die
Lautstärkeeinstellungen ändern und, sobald dieser rauskommt, mithilfe des Leveleditors
erstellte Missionen spielen.
Wählt man
nun „Spielen“ aus, wird ganz kurz die Mission beschrieben, (bei neuen
„Werkzeugen“ ein Tutorial eingeblendet) und man kann nach einer kurzen Ladezeit
anfangen zu spielen. Man sieht
oben eine Höhle (aus der bald mehrere Männchen rauskommen), eine Art Landschaft
und unten eine Höhle. Oberhalb der Werkzeugleiste kann man pausieren und in das
Spielmenü zurückkehren. Ziel ist es, die die Männchen durch gezieltes Einsetzen
der Werkzeuge in die andere Höhle zu bekommen. 
Sobald die
besagten Höhlenmenschen das Tageslicht erblicken, sollte man zusehen, dass man
unten das richtige Werkzeug ausgewählt hat und es zum richtigen Zeitpunkt
benutzt. So sollte man den ersten Höhlenmenschen so als Stoppschild einsetzen,
dass er die anderen vor dem Runterfallen ins Wasser bewahrt. Dazu wähl man
intuitiv das Werkzeug oben links in der unteren Leiste aus und tippt dann auf
den zum Retten der Kolonie prädestinierten Helden aus. Macht man alles richtig,
gehen die Männeken in die andere Höhle rein und man sieht am Ende des Levels
eine Statistik, die von einem freudigen Männchen als gut unterstrichen wird.
Wenn nicht, dann nicht und man muss sich nochmal als großartigen Volkslenker
beweisen.
Im nächsten
Level erwartet den Spieler eine vergleichbar hübsche Landschaft mit neuen
Hindernissen und anderen Werkzeugen.
Den Ton kann
man hinnehmen. Man hört kein Orchester spielen, aber die Musik ist trotz der
Eintönigkeit nicht nervig. Genauso die Sounds: es kommt zwar kaum was, aber es
ist soweit akzeptabel. In der nächsten Welt (nach 34 Levels) kommt eine neue
Melodie hinzu. 
Die Grafik
ist einfach, besonders in der ersten Welt hübsch anzusehen, aber leider nicht
sehr abwechslungsreich. Das einzige, was das ganze interessanter macht, sind
die Levelvariationen und ein hübscher Hintergrund. In den beiden anderen Welten
ist es ähnlich, aber alles ist dort etwas dunkler. Das Spiel ist durchgängig
QVGA (240x320 px) und wird bei VGA-Pocket PCs skaliert. Der
Schwierigkeitsgrad steigt im Verlauf des Spieles ein wenig an, es kann bei
einigen Spielern zu einem Flow kommen: man ist weder über- noch unterfordert.
Zusammenfassend
kann man sagen, dass das Spiel sehr gelungen ist und es wirklich Spaß macht zu
spielen.. Ein bereits angekündigter Leveleditor verlängert noch künstlich das Spiel.
Die Verbesserungswürdigkeiten kann man an drei Fingern abzählen: Grafik, Sound
und u.U. noch Mehrspielermodus.  Deutsche Version für 12,25€ in unserem Pocketland-Shop> Englische Version zu KAUFEN in unserem Clickgamer-Shop für 10,13€
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