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iNDUSTRY Master Kick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von The14given   
Sunday, 02 July 2006

Wir schreiben das Jahr 2006, ein Jahr welches in Deutschland einen unglaublichen Fußballhype auslöst. Das runde Leder bestimmt den Alltag eines Jeden. Egal ob Premiere Sports Bar oder der Kicker in der Kneipe nebenan, alles ist im Fußballfieber. Wem das ganze zu viel geworden ist und wer nicht gerne in überfüllten Kneipen den Abend verbringen will, dem bietet iNDUSTRY eine Alternative auf dem Palm oder dem Pocket PC. MasterKick ist eine Kicker Simulation, welche den Gang in die Kneipe erspart. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob das Geld in dem Spiel gut angelegt ist oder, ob man eben dieses in zehn Gläser Altbier in der Kneipe investieren sollte.

Wie wir bereits erwähnt haben, handelt es sich bei MasterKick um eine Kicker Simulation für Palm OS und Pocket PC, bei diesem Testbericht haben wir uns entschieden die Palm OS Version zu testen. Die Installation auf dem LifeDrive verlief gewohnt einfach und direkt nach dem HotSync konnte das Spielvergnügen losgehen. Nach der Ausführung des Programms aus dem Launcher erwartete uns ein kurzer Ladebildschirm, der sofort in das Startmenü überwechselte. Und eben dieses stimmt den Spieler auf ein Arcade Spiel ein und nicht eine Simulation. Wie auf einem Spielautomaten blinkt nämlich "Insert Coin" bevor man das Spiel selbst startet. Endgültig ins Startmenü gelangt, kann man nun auswählen ob man ein schnelles Spiel oder die Liga machen will. Die Optionen bieten die üblichen Einstellmöglichkeiten eines PDA-Spiels: Effekt-Lautstärke, Musik-Lautstärke, eine Auflösungsauswahl steht nicht zur Verfügung. Außerdem stehen noch spielrelevante Optionen als Unterpunkt zur Verfügung. So kann man wählen, ob das Spiel nach fünf erzielten Treffern oder nach drei Minuten beendet werden soll. Klassisch würde man beim Kicker zur ersteren Variante tendieren.

Das Spiel nutzt den kompletten Bildschirm des LifeDrive aus und kann sowohl im Quer-, als auch Längsformat gespielt werden. Dabei ist das Querformat eher geeignet, denn es bietet eine gewisse Authentizität zum normalen Kicker. Die Grafik ist sehr gelungen. Aus der Vogelperspektive sieht der Spieler einen leicht gewölbten Tisch, was die Übersicht verbessert. Die Tische sind ebenfalls abwechslungsreich gestaltet. Angefangen beim normalen Rasenplatz, geht es über schneebedeckte Felder zu High-Tech Bolzplätzen aus Metall. PDA-typisch kommt der Touchscreen zum Einsatz. Und das recht gut. Mit Hilfe des Touchscreens steuert man nämlich seine Spieler von rechts nach links und mit Hilfe von lediglich einem Knopf schießt man. Das macht die Steuerung angenehm einfach und man hat sich bereits nach den ersten zehn Minuten (zwei Spiele) daran gewöhnt.

Spielen kann man sowohl in einer Liga, als auch im Einzelspiel. Dabei kann natürlich die Schwierigkeit eingestellt werden. Während auf der niedrigsten Stufe der Gegner nichteinmal Widerstand bietet, hat man auf der schwierigsten Stufe echt zu kämpfen. Man muss sein Bestes geben, um ein Tor zu erzielen. Die Zuschauer, welche als hingeklebte, aber sich bewegende Texturen im Hintergrund zu sehen sind, kommentieren das Spielgeschehen mit „AAAAAAAAA“ und „OOOOOOOOOOOOO“ und jubeln auch bei einem Tor. In der Liga stehen dem Spieler sechs verschiedene Mannschaften zur Verfügung, darunter auch Berlin. Der Unterschied besteht lediglich in der Uniform der Spieler. Nach fünf gespielten Spielen steht dann der Meister fest und es kann auf ein Neues beginnen. Negativ ist, dass eine angefangene Liga nicht gespeichert werden kann, sodass man immer wieder neu anfangen muss. Hat man also nicht genug zeit, sollte man zum Freundschaftsspiel greifen.

Auf lange Sicht ist das Spiel recht unterhaltsam, besonders wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung hat und eine Liga-Periode komplett durchspielt. Dabei kann man immer wieder die Schwierigkeit erhöhen, sodass definitiv keine Langeweile aufkommt. Hat man aber nur eine Kaffeepause, so reicht die Zeit höchstens für ein Freundschaftsspiel und ein Spiel für zwischendurch ist dieses Spiel nicht. Wenn man nämlich spielt, dann spielt man richtig! Leider fehlt auch ein Multiplayermodus, egal ob Bluetooth oder WLAN. Mit Kollegen auf der Arbeit würde es Spaß machen, man könnte sogar kleine Turniere veranstalten. Oder im Internet ganze Ligen aufmachen. Mit solch einem Feature würde das Spiel glatt in die Champions League kommen, so bleibt es aber vorerst in der ersten Liga.

 

 

Wir danken herzlichst Palm Deutschland GmbH für den LifeDrive, der uns zur Verfügung gestellt wurde, um Palm OS Spiele zu testen.

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Letzte Aktualisierung ( Sunday, 02 July 2006 )
 
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