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Mac-Benutzern sollte das Logikspiel Enigmo von Pangea Software, Inc bekannt sein. Und seit dem Dell Axim
für alle Benutzer von Pocket PCs mit einem Intel 2700G-Grafikbeschleuniger zu haben. Die 3D-Version für PPC (nicht PowerPC ;-) von der Marke Aspyr wird hier getestet.

Wie üblich wird das Spiel ausgehend von der Installation, über den Spielstart/verlauf bis zur Grafik getestet und bewertet.
Die Installation belegt knapp 12MB und verläuft auch unter Windows Mobile 5 problemlos und man kann fast sofort anfangen zu spielen. Wer will, kann eine bebilderte, ausführliche, deutsche Spielanleitung lesen.
Der wie immer neugierige und gespannte, vielleicht wer dende Enigmo-Spieler erblickt nach dem Start und dem Aspyr-Logo ein simples Menü, welches praktisch keine Möglichkeiten erlaubt, außer anzufangen zu Spielen, einen Spielstand zu laden oder den Leveleditor zu starten. Doch schon so erkennt man leider, dass der Spielverlauf recht linear ist und der Mehrspielermodus gänzlich fehlt.
Nach dem Start der Spiels sieht der schon oben beschriebene neugierige Spieler, wie sich die Ansicht auf eine Konstruktion, frei schwebend in einem riesigen leeren Raum, geschmeidig zu bewegt. Jener erkennt auch direkt schon am Anfang die dreidimensionale Grafik und mehr oder weniger vorhandene Licht- und Schatteneffekte.
(Hier muss ich als Spieletester anmerken, dass mir zum Zeitpunkt des Testens dieses Spieles ein geeignetes Screenshotprogramm für den Pocket PC fehlte und ich zum Bildschirmfotografieren auf die Desktopversion zurückgreifen musste. Ein Mauscursor und das Hilfe-Icon unten rechts in der Ecke ist auf dem Pocket PC nicht vorhanden.)
In der Mitte sieht man zwei blaue Behälter. Aus dem einen tropft Wasser ins Leere. Doch dazu später.

An den Rändern erkennt man Anzeigen und eine Werkzeugleiste. Oben links steht die gesammelte Punktzahl, rechts die Punkte, die man in der noch übrig gebliebenen Zeit noch sammeln kann, oben der aktuelle Level, links viele Werkzeuge (zur Lösung der Aufgaben benötigt) und unten links die gesammelten Tropfen.
Die Aufgabe ist es, 50 Tropfen des jeweiligen Typs (im ersten Level nur Wasser) in den mit dem Hals nach oben zeigenden Behälter zu lenken. Das Mittel hierfür sind die Werkzeuge links. Wählt man nun z.B. das oberste aus und zieht es unter die Tropfen, sieht man, dass diese abprallen und im Idealfall das untere Gefäß treffen.
Die Bedienung der Werkzeuge ist etwas unbequem. Man muss den genauen (leider unsichtbaren) Punkt finden, um das Werkzeug z.B. zu drehen.
Den Sound kann man insgesamt als gut zusammenfassen. Man hört die Tropfen abprallen. Je nachdem, welchen Untergrund sie treffen, hört es sich anders an. Und dabei insgesamt überzeugend. Genauso die Musik: sie klingt optimistisch und nur eines der sechs im Schnitt zweiminütigen Musikstücke könnte einen sehr entnervten Spieler zum Abstellen der Geräusche bewegen.

Sobald man diese Aufgabe mithilfe der am Anfang zur Verfügung stehenden Werkzeuge bewältigt hat, kann das Spiel gespeichert werden und man beginnt einen neuen Level. Der, diesmal auf die neuen Werkzeuge neugierige, Spieler wird nun tatsächlich (wer hätte das gedacht) einen neuen Level mit neuen Werkzeugen (je nachdem auch neuen Flüssigkeitsarten) und anderen Hindernissen erblicken und sich an diesem sein Glück versuchen.
Wenn dies in absehbarer Zeit klappt, wird der Spieler dazu animiert weiterzumachen. Wenn nicht, landet es sehr bald für einen Tag in den Tiefen des Pocket PCs. Dann versucht man es erneut. Wird der Spieler allerdings zu oft enttäuscht, passiert das, was sich jeder denken kann: es wird deinstalliert. Es gibt aber anscheinend auch Spieler, die sich von diesem Spiel ganz und garnicht begeistern lassen. Deshalb sollte man unbedingt zuerst die Demo ausprobieren.
Pluspunkte bekommt die Langzeitmotivation aber wieder durch den eigebauten Leveleditor, mithilfe dessen man sich selbst oder auch Freunden) neue Aufgaben zusätzlich zu den insgesamt 50(!) immer schwieriger werdenden Levels stellen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Spiel für Liebhaber dieses kniffligen Genres äußerst angenehm und genüsslich zu spielen ist und auch Genrefremde mal die Demo ausprobieren sollten.

Fazit: Genreliebhaber – kaufen; Genrefremde – probieren!
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