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Solitär ist eines der beliebtesten Kartenspiele in Europa und findet sich auch bestens auf dem Handhelden zurecht. Man sollte jedoch Solitär nicht mit Patience verwechseln. Die Spielvariante, die wir in diesem Testbericht analysieren werden, ist eine Patiences Sammlung, die nur dank den Engländern zu dem Namen Solitär gekommen ist. Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl von Varianten gibt. Dies bringt auch Hersteller wie das ungarische PDAMill dazu, ganze Spielepakete mit Solitär Varianten anzubieten, was mit GameBox Solitaires I für Palm OS definitiv geschieht.
In diesem Testbericht werden wir das Spiel testen und euch sagen, ob es was taugt oder bloß Geldverschwendung ist. Also Augen auf, los geht's! Startet man das Spiel, so kann man direkt feststellen, dass das Spiel HiRes+ unterstützt und in 480x320 Pixel läuft. Komischerweise wird der Bildschirm aber gegen den Uhrzeigersinn gekippt, sodass es auf den ersten Blick ungewöhnlich aussieht. Allen Anstrengungen zu trotz konnten wir den Bildschirm nicht im Uhrzeigersinn drehen. Nun ja, lassen wir diesen Aspekt auf sich beruhen. Das Spiel an sich beinhaltet zehn Solitär Varianten, die jeweils eine Unmenge an Möglichkeiten bieten.
Befindet man sich im Startmenü, so hat man die Auswahl zwischen allen zehn Varianten, sowie Optionen, Beschreibungen und Statistiken. Generell kann man sagen, dass der Auswahlbildschirm mehr als Gelungen ist und alles das bietet, was man sich tatsächlich bei solch einem Spiel wünscht. Auffällig ist auch die Grafik, die für ein Solitärspiel extrem gut ist. Die Karten, werden sie von einem in einen anderen Stapel verlegt, werden super animiert und schwingen mit der Stiftbewegung mit. Man traut beim ersten Spiel seinen Augen nicht. An der Grafik gibt es nicht viel auszusetzen, am Sound jedoch eine Menge.
Nicht nur ich als Tester empfand die Musik auf unserem von Palm Deutschland GmbH zur Verfügung gestellten LifeDrive, sondern auch, so glaube ich zumindest meine Sitznachbarn im Zugabteil. Da dieser Testbericht während einer dreistündigen Zugfahrt entstand und das Spiel dort ebenfalls getestet wurde, kann ich zu gut die Reaktionen der Mitmenschen beschreiben. Tja, und die Musik gehörte wohl zu den Ruhestörern Nummer 1, sodass ich nicht nur einmal angesprochen wurde, sie abzustellen, sondern auch Gewalt angedroht bekommen habe. Stellte ich diese ab, so schienen, die soeben aggressiven Personen ganz ruhig und interessiert, was sicherlich für die Qualität des Spieles spricht. Wir wollen jetzt nicht den Komponisten des Stückes angreifen, denn die Stücke in Arvale o. Ä. waren um einiges besser. Es ist halt ein Ausrutscher passiert.
Das schöne ist, dass die Spiele, die man auswählt im Menü per kleinen Screenshot angezeigt werden, sodass man im Vorhinein weiß, was man spielen wird. Wie wir auch bereits erwähnten, gibt es eine kurze Beschreibung jeder Spielvariante, leider in Englisch und eine Statistikangabe. Zum Spiel selbst gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es für ein Kartenspiel sehr gut ist. Die Regeln wollen wir nicht erklären, denn jeder sollte wissen wie man Solitär spielt. Falls nicht, gibt es die Regeln unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Patience Die Kriterien, die ein Kartenspiel erfüllen sollte, werden sicherlich von diesem erfüllt. Diese Anforderungen sind auch nicht besonders hoch. Es ist sicherlich eine Variante Solitär zu spielen, falls man nicht genügend oder keinen Platz für echte Karten hat und macht unterwegs definitiv Spaß. Für uns ist es ein gutes Kartenspiel gewesen, das wir vor allem gerne getestet haben. 
Wer es vorab auf dem Rechner online testen will: http://www.gameboxsolitaire.com/play_blind.shtml Fazit: Eine schöne Patience Sammlung mit viel Liebe zum Detail, aber mit einigen Macken in der Musik. 
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