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Das kürzeste Spiel der Welt – Bubble Ship Boy Das längste Lied der Welt wurde mal von Wolfgang Petry besungen und nun gibt es das kürzeste Spiel der Welt für Palm OS. So soll es möglich sein das Spiel in sechs Minuten auf der schwierigsten Ebene das Spiel zu beenden. Nun das grenzt schon an Hardcore Gaming à la Mario in zwölf Minuten. Ob das Spiel wirklich so lang ist oder ob es länger dauert diesen Testbericht durchzulesen, werden wir jetzt herausfinden.  Komisch, wer entwickelt solch ein Spiel und was soll das bringen, vor allem wo bleibt die Langzeitmotivation wenn man das Spiel in sechs Minuten schaffen kann, wobei wir das kann betonen. Bevor es soweit ist, liegt vor dem Spieler ein langer und mit Riesenbrocken übersäter Weg den es zu meistern gilt. Während in der Vollversion lediglich der erste Level zur Verfügung steht, bietet die Vollversion „ganze“ vier Levels. Klingt wenig, ist auch so. Und was macht man da? Nun, die Aufgabe des Spielers ist einfach, jedoch schwer zu meistern. Denn um das Spiel zu meistern benötigt es nicht nur einer geschickten Hand am Stift, sondern auch einer guten Displayschutzfolie, die die Bewegungen ohne Kratzer und zügig an den Touchscreen weitergibt. Der Spieler hat am Anfang zwei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl, die im nächsten Schritt wiederum unterteilt werden und zwar in die Stärke des Schildes, welches von fünf bis einem Schlag vertragen kann. Und darin liegt die Schwierigkeit, an der viele Spieler scheitern werden. Denn im dem Spiel geht es nur darum, dass man so schnell wie möglich nach oben kommt, dabei wird man jedoch von Schwierigkeitsstufe zu Schwierigkeitsstufe und von Level zu Level von immer mehr Gegnern daran gehindert. Außerdem schießen die Gegner und die KI ist gar nicht mal so doof. Es ist also nichts für Freunde von Platzangst auf dem Bildschirm.  Was uns sehr positiv überrascht hat, war die überaus coole, wenn man das so sagen darf, Grafik der Zwischensequenzen. Zeitweise dachten wir wirklich: WOW!! Auch die Grafik im Spiel ist durchaus und damit meinen wir wirklich konkurrenzfähig. Wenn andere Scroller eine ähnliche Engine benutzen würden, dann würde das das Genre auf dem Palm OS Powered Segment revolutionieren. Leider ist die Grafik „nur“ HiRes, sodass auf unserem LifeDrive noch zusätzlich die Bildschirmtastatur dargestellt wurde. Ebenso wie die Grafik, konnte uns auch teilweise der Sound überzeugen, der auf dem LifeDrive gut rüberkam. Auch sehr lustig an dem ganzen ist, dass die ganze Grafik und der Sound an die achtziger Jahre angelehnt sind. Das macht sich vor allem in den Zwischensequenzen bemerkbar.  Die eigentliche Frage stellt sich aber immer zum Schluss: Warum zum Teufel ist das Spiel so kurz? - Wie kurz das erklären wir anhand eines Beispiels an der Story. Ihr n-droo werdet von eurem Heimatplaneten Velition im Meer abgesetzt und sollt mit einem Forschungsschiff einige Forschungen betreiben. So allein gelassen, kann es nun endlich losgehen. In der einfachsten Schwierigkeitsstufe werdet ihr in dem ersten Level gleich von zwei Gegnern „belästigt“. Ihr macht euch auf dem Weg nach oben und hofft dabei durch euer Geschick so wenig Schaden wie möglich abzubekommen. Kommt ihr dennoch zu schaden, so könnt ihr euch mit Hilfe von Extras, die im Verlaufe des Levels auftauchen wieder reparieren. Außerdem könnt ihr das Tempo beschleunigen, indem ihr andere Boni einsammelt. Am unteren Rand bekommt dann der Spieler Auskunft darüber, wie weit er fortgeschritten ist. Im letzten Level wir diese Anzeige jedoch durch zehn Segmente ersetzt, denn dann muss der Spieler Sterne sammeln, um das Level zu meistern.  Nun wohl die letzte und spannendste Frage: Hat das Spiel überhaupt Langzeitmotivation? - Und gerade diese Frage dürfte am schwierigsten zu beantworten sein. Denn obwohl das Spiel sehr kurz ist, bereitet es Spaß es immer wieder durchzuspielen. Und man nutzt jede freie Minute dazu. Wieso? - Keine Ahnung, aber es macht irgendwie süchtig. Man erhöht immer die Schwierigkeit und versucht das Level trotzdem noch genauso schnell zu schaffen – hier fehlt aber unserer Meinung nach das Wichtigste: Eine Stoppuhr, die misst wie lange man braucht und das Ergebnis schließlich in einer Highscoreliste festhält, die man dann online publizieren kann. Das würde erheblich zur Langzeitmotivation beitragen. Im Großen und Ganzen ist das Spiel, vor allem grafisch sehr gelungen und kann auch in den weitern Kategorien überzeugen – nun ja bis auf die Länge eben. Aber wie sagt man so schön: „In der Kürze liegt die Würze!“ Wir danken littlebig mobile entertainment für das zur Verfügung stellen der Presseversion, sowie Palm Deutschland GmbH für den tollen LifeDrive, ohne den diese Testberichte unmöglich gewesen wären.
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