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Broken Sword - Shadow of the Templars ist die Umsetzung eines Klassikers für den PC: Baphomets Fluch. Man steuert George Stobbart in einem klassischen Point&Click-Adventure. Ich will nicht viel von der doch sehr interessanten Story verraten, die locker einen bis mehrere Kinofilme füllen könnte, aber es fängt damit an, das George Stobbart in Paris einen Bombenanschlag mitbekommt. Als er mitbekommt, dass die Polizist nicht viel tut, macht er sich als waschechter Amerikaner natürlich selbst an die Lösung des Falls. Im Laufe des Spiels lernt er eine französische Journalistin kennen, durchreist einige europäische Länder(z.B.:Irland) und macht sich auf die Suche nach einem Schwert. Die Atmosphäre ist überwältigend und strotzt nur so vor Details wie zum Beispiel im Wind wiegenden Blättern und ähnlichem. Auch Klischees werden gerne, gut und viel Bedient, der "Amerikaner" George Stobbart, Frankreich kommt auch nicht sehr gut davon,... 
Diese Atmosphäre macht einen Großteil des Spielspaßes aus und zieht einen förmlich in die Story. Das ist jetzt das, was auch die PC-Grundversion des Spiels ausmacht, nun gehe ich auf die Palmbesonderheiten ein: Die Steuerung läuft innovativ und ohne Probleme. Das Wort Point&Click passt hier wie die Faust aufs Auge. Man tappt, wo George hingehen soll, und er begibt sich dorthin. In der Nähe von besonderen Aktionen erscheinen Icons (z.B. eine Lupe), die man auch anklicken kann und George macht es. 
Es lässt sich aber auch komplett über die Tasten steuern, mit komplett frei belegbarer Steuerung (wer einen 5-Wege-Key+Select+ die 5-Hardwaretasten hat, hat genau ausreichen Tasten, also perfekt belegt).

Mit einer Taste lässt sich das Inventar aufrufen, mit einer Taste kann man alle möglichen Aktionen der Reihe nach einblenden lassen (grenzt das nicht schon an Cheaten? Früher hat es doch den Spass ausgemacht, diese zu finden). Eine Taste öffnet das Menü.
Es sind 5 Sprachen integriert: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Allerdings ist das Menü nur auf Englisch. Man kann das Spiel an jeder beliebigen Stelle (ausgenommen Gespräche) über das Menü in einen von drei Slots Speichern (+ Autosave). Dabei wird leider nur Datum und Uhrzeit angezeigt und man kann eigenen Namen eingeben. Unter den Optionen kann man die Auflösung einstellen (stellt man eine kleinere Auflösung ein, wird allerdings nicht der ganze Bildschirm benutzt), das Spiel unterstützt
HiRes+. Des weiteren kann man hier die Sprache wählen, die Buttons konfigurieren und man kann einstellen ob man beim Starten eines neuen Spiels das Intro sehen will oder nicht. Auch kann man einstellen, wie laut der Ton sein soll. Allerdings: Es gibt bei mir gar keinen Ton, also warum Lautstärke einstellen?? Schade eigentlich, denn am PC machte auch dieser einen großen Teil der Atmosphäre aus.

Die Grafik ist sehr gut. Etwas aufgepixelt, aber die Atmosphäre kommt sehr gut rüber und am PC hatte das Spiel ja auch nicht die Bombengrafik. Die Atmosphäre kommt durch die Grafik auch gut rüber. Der Comicstil trägt seinen Teil bei und wenn man am Anfang die Kneipe nach dem Bombenanschlag sieht, dann fängt es schon direkt an mit flackernden Lichtern, umgeworfenen Tischen und Schnapsflaschen. 
Fazit: Das Spiel ist ein sehr gutes Adventure für Palm OS-Handhelds. Meiner Meinung nach das Beste, da es durch die dichte und lebendige Atmosphäre überzeugt. Was mich persönlich positiv und negativ beeindruckt ist der Speicherbedarf von 8MB. Das hört sich im ersten Moment nach einer Unmenge für ein Palm OS-Game an, allerdings sollte man doch beachten, dass das Spiel am PC auf CD ausgeliefert wurde und es meiner Meinung nach doch sehr gut von Astraware komprimiert wurde, ohne größere Qualitätsverluste. Was mich natürlich sehr stört, ist das Fehlen des Sounds, aber das ist wahrscheinlich dem Speicher-Rotstift zum Opfer gefallen. Ein Muss für jeden Adventure-Liebhaber und jeden, der auf dem Palm gerne eBooks mit dichter Story liest. 
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